Sa, 21. 05. 2022, 10:00 - 16:00, Berlin

Der Nationalsozialismus in Familie und Gesellschaft: Wege zur eigenen Recherche

Der Nationalsozialismus wirkt auf vielfältige Weisen bis in die heutige Gesellschaft hinein. Viele fragen sich heutzutage, welche Rollen ihre Familienangehörigen, Bekannten, KollegInnen oder Vereinsmitglieder während dieser Zeit innehatten. Wer sich auf den Weg der Recherche begibt, ist nicht immer im Besitz umfangreicher Dokumente. Manchmal liefern Erzählungen aus der Familie erste Anhaltspunkte. Einige beginnen die Suche ohne jegliches Vorwissen. Auch das ist möglich, denn Archive und Institutionen bieten heute zahlreiche Möglichkeiten, den eigenen Fragen nachzugehen.
Doch wie gelange ich an welche Informationen? Und wie sind die Ergebnisse zu verstehen? Diesen Fragen können die TeilnehmerInnen sich im Workshop mit professioneller Anleitung und Unterstützung widmen. Der Historiker Johannes Spohr leitet durch den Tag, liefert Grundlagen, Anregungen und Tipps und geht auf individuelle Fragen zur Recherche ein.

Teamer: Dr. Johannes Spohr (Historiker)

Weitere Informationen zum Recherchedienst present past lassen sich auf der website present-past.net finden.

Wir freuen uns sehr, dass wir die Veranstaltung wieder vor Ort durchführen können. Bitte meldet Euch an. Eine Luftfilteranlage und ausreichende Belüftung soll uns vor einer möglichen Infektion schützen. Wir freuen uns, wenn ihr Euch vorher testet und eine Maske dabeihabt. Es wird ein gemeinsames Mittagessen geben.

Organisation: Anika Taschke (Referentin Neonazismus und Strukturen / Ideologien der Ungleichwertigkeit der Rosa Luxemburg Stiftung) und Birgit Ziener

Die Veranstaltung ist eine Kooperationsveranstaltung der Hellen Panke mit der Rosa Luxemburg Stiftung.
 



Kosten: 10 € / 6 € erm. (inkl. Versorgung)

Anmeldung erforderlich

Wo?

Helle Panke e.V. – Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin
Kopenhagener Str. 9
10437 Berlin