Mi, 31. 03. 2021, 18:00, Online

100 Jahre Mitteldeutscher Märzaufstand (Online)

»Bei Leuna sind viele gefallen, ja bei Leuna floss Arbeiterblut... «
Paul Werner Wagner im Gespräch mit Dr. Rainer Karlsch (Wirtschaftshistoriker) und Dr. Jörn Schütrumpf (Historiker)

Der Mitteldeutsche Aufstand vom März 1921 („Märzaktion“) war eine von linksradikalen Kräften entfesselte Arbeiterrevolte im Mansfelder Land und der Industrieregion um Halle. Die zentrale Figur des Aufstandes war Max Hoelz. Einen Schwerpunkt bildeten die von den Aufständischen besetzten Leuna-Werke. Auf dieses Chemiewerk konzentrierten sich die letzten Kämpfe.

Die „Märzaktion“ endete mit der Niederlage der Aufständischen. 180 Menschen kamen ums Leben, darunter 35 Polizisten. 6000 Aufständische wurden verhaftet, davon 4000 verurteilt zu teils hohen Gefängnisstrafen, vier zum Tode und acht zu lebenslanger Haft, darunter auch Max Hoelz.

War es ein von der Komintern gesteuerter „kommunistischer Putschversuch“ oder ein dem Proletariat aufgezwungener „Abwehrkampf“? Welche Rollen spielten KAPD, VKPD und SPD? Wie ist der Märzaufstand historisch einzuordnen?

Eine Veranstaltung von nd und dem Kulturforum der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

Die Online-Veranstaltung wird am 31. März um 18 Uhr auf Youtube unter dem Link www.dasND.de/Sendung31032021 und auf der Startseite von www.nd-online.de zu sehen sein.

Wo?

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Online