Mi, 11. 11. 2020, 18:00, Berlin

"Blühende Landschaften"?

Die umstrittene Geschichte der Treuhandanstalt

Die Treuhandanstalt privatisierte in nur dreieinhalb Jahren eine gesamte Volkswirtschaft. Die Ergebnisse ihrer Tätigkeit sind bis heute hochumstritten. Erst seit kurzem sind die Akten der Treuhandanstalt für die Forschung frei zugänglich. Was sind das überhaupt für Unterlagen? Welche neuen Erkenntnisse lassen sich daraus gewinnen? Rückblicke auf das Kanzlerversprechen zum Erhalt des mitteldeutschen Chemiedreiecks und auf die Privatisierungsgeschichte von VEB Berlin Kosmetik und VEB Elektrokohle Lichtenberg.

Rainer Karlsch, Jahrgang 1957, studierte Wirtschaftsgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin und wurde 1986 zum Dr. oec. promoviert. Anschließend war Karlsch Mitarbeiter am Lehrstuhl für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Humboldt-Universität zu Berlin, der Historischen Kommission Berlin und der Freien Universität Berlin. Heute ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Zeitgeschichte München-Berlin.

Moderation: Paul Werner Wagner

Eintritt: 8 Euro / ermäßigt 5 Euro

Veranstaltungsanmeldung:

Aufgrund der anhaltenden Covid19-Pandemie bitten wir Sie, sich für unsere Veranstaltungen im FMP1 im Vorfeld anzumelden. Aufgrund der bestehenden Abstandsregeln können wir leidglich Veranstaltungen mit maximal 50 Teilnehmenden durchführen. Füllen Sie einfach das nun folgende Formular (Link unten) mit ihrem Namen, Adresse und Telefonnummer aus. Dann ist der Platz für Sie reserviert.

Wo?

Münzenbergsaal
Franz-Mehring-Platz 1
10243 Berlin