Di, 21. 05. 2019, 19:30 - 21:30, Cottbus/Chóśebuz

Wer wir sind. Die Erfahrung, ostdeutsch zu sein. Wolfgang Engler und Jana Hensel im Gespräch

Eine Veranstaltung im Rahmen des 27. Cottbuser Bücherfrühlings, der unter dem Motto „Bis zum Horizont und (wie) weiter…“ steht.

Wer sind diese Ostdeutschen?, fragt sich die Öffentlichkeit nicht zuletzt seit Pegida, NSU und den Wahlerfolgen der AfD. Antidemokraten, Fremdenfeinde, unverbesserliche Ostalgiker? Zwei herausragende Stimmen des Ostens stellen sich in diesem Streitgespräch jenseits von Vorurteilen und Klischees der Frage nach der ostdeutschen Erfahrung, die, so ihre These, „vielleicht am besten mit Heimatlosigkeit zu beschreiben ist, mit einem Unbehaustsein, das viele Facetten kennt. Das sich nicht jeden Tag übergroß vor einem aufstellt, aber das immer spürbar ist, nie weggeht.“ Ein unverzichtbarer Beitrag zur Geschichtsschreibung des Nachwendedeutschlands.
Wolfgang Engler (* 1952 in Dresden) ist Hochschullehrer für Kultursoziologie und Ästhetik sowie Publizist. Von 2005 bis 2017 war er Rektor der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin (HfS).
Jana Hensel (* 3. Juli 1976 in Borna) ist Autorin und Journalistin. 2002 bekannt geworden mit ihrem Roman „Zonenkinder“.

Gemeinsame Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung Brandenburg und der Stadt- und Regionalbibliothek Cottbus/Chóśebuz

Kartenreservierung bitte über die Stadt- und Regionalbibliothek: https://www.lernzentrum-cottbus.de/de/stadt-und-regionalbibliothek/veranstaltungen-und-ausstellungen/veranstaltungskalender/artikel-wolfgang-engler-jana-hensel.html

Wo?

Stadt- und Regionalbibliothek
Berliner Straße 13/14
03046 Cottbus/Chóśebuz