Di, 28. 05. 2019, 19:00 - 21:00, Berlin

Da war doch was!?

Diskussion und Film
Chinas Zivilgesellschaft 30 Jahre nach dem Tiananmen-Massaker

Anders als von vielen vorhergesagt ist die Herrschaft der Kommunistischen Partei Chinas nach der Niederschlagung der Demokratiebewegung 1989 nicht zusammengebrochen. Vielmehr hat die KP seitdem China in vielen Bereichen an die Weltspitze geführt und regiert autoritärer denn je seit 1989.

Wo steht Chinas Zivilgesellschaft heute? Welche Spielräume hat sie, welche ihrer Strategien und welche des Regimes sind erfolgreich?

Wir zeigen den Dokumentarfilm „Tiananmen. Die Opfer erzählen“ von Shi Ming und Thomas Weidenbach aus dem Jahr 2009 (30 Minuten) und diskutieren anschließend mit Shi Ming, freier Journalist, Felix Lee, China-Korrespondent bis 2019 und Jutta Lietsch, China-Korrespondentin bis 2012 über Chinas heutige Zivilgesellschaft.

Moderation: Sven Hansen, taz-Asienredakteur

Eine taz Veranstaltung in Kooperation mit Bundestiftung Aufarbeitung und Han Sens ASIENTALK

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