Sa, 23. 03. 2019, 14:00 - 16:30, Potsdam

Auf den kolonialen Spuren der Schokolade

Führung, Gespräche und Verkostung mit Johannes Schorling (INKOTA) und Steffen Ramm (Botanischer Garten), Moderation: Karl Hildebrandt (Oikocredit)
Die meisten Menschen in Deutschland lieben Schokolade. Doch nur wenigen ist bewusst, dass mit der Schokolade auch eine lange Geschichte von Ausbeutung und Leid verbunden ist. Mit unserer Veranstaltung begeben wir uns auf eine Reise durch diese Geschichte: Wie kam der Kakao, ursprünglich die „Speise der Götter“, von Lateinamerika nach Afrika, wo er heute hauptsächlich angebaut wird? Welche Auswirkungen hatte der Kolonialismus auf Kakaoanbauländern wie Ghana oder die Elfenbeinküste, und inwiefern sind seine Folgen dort noch heute spürbar? Was müsste geschehen, um die globale Ungerechtigkeit in der Schokoladenherstellung zu überwinden?

Doch damit nicht genug: Im Botanischen Garten können die Gäste außerdem mit fachkundiger Führung selbst die Kakaopflanze kennenlernen – und ein eigenes Kakaogetränk herstellen!

Eintritt: 2,50 € pro Person.

Anmeldung per E-Mail an schorling@inkota.de

Eine Veranstaltung der Kampagne Make Chocolate Fair! des INKOTA-netzwerk in Kooperation mit dem Botanischen Garten Potsdam, dem Aktionsladen Eine Welt Potsdam und dem Oikocredit Förderkreis Nordost e.V. (Oikocredit Deutschland).

Wo?

Gewächshäuser Botanischer Garten Potsdam
Maulbeerallee 2
14469 Potsdam