Mo, 25. 03. 2019, 19:00 - 21:00, Hamburg

Kämpfe um Land und Selbstbestimmung in Zentralamerika

Die Ausbeutung natürlicher Ressourcen schreitet in Zentralamerika voran – wie in vielen Regionen des Globalen Südens. Dabei gefährden Projekte im Bergbau, Wasserkraft oder Monokulturen die Naturräume, Lebensgrundlagen und die Ernährungssouveränität der betroffenen Gemeinden. Kleinbäuerliche und indigene Basisbewegungen leisten Widerstand gegen Projekte auf ihren Territorien, weil diese ihre grundlegenden Rechte missachten und sowohl existenz- als auch lebensbedrohend sind.

Mit: Lesbia Artola, Comité Campesino del Altiplano (CCDA), Alta Verapaz, Guatemala. Miriam Miranda, Organización Fraternal Negra Hondureña (OFRANEH), Honduras.

Miriam Miranda ist Koordinatorin der afro-indigenen Organisation OFRANEH. Die Garífuna-Gemeinden an der Karibikküste setzen sich gegen den Ausverkauf ihres Landes zur Wehr.

Lesbia Artola ist Regionalkoordinatorin des Comité Campesino del Altiplano – CCDA in Cobán, Alta Verapaz, Guatemala. Sie gehört dem Volk der Maya-Q’eqchi’ an und setzt sich für die Landrechte von kleinbäuerlichen, hauptsächlich indigenen Lokalgemeinschaften ein.

Wo?

Gemeindesaal Christuskirche
Bei der Christuskirche 2
20259 Hamburg