05.02.2016
Peter Kolbe
Erschienen in: Marzahn-Hellersdorf links (DIE LINKE. Berlin, Berlin, Berlin)

Neujahrs-Empfang im Abgeordnetenbüro ...

Die Gastgeberinnen Regina Kittler (li.) und Manuela Schmidt (re.) mit Maria Mallé.

… das klingt nach ganz großer Show mit vorfahrenden Edel-Karossen, Auftakt durch ein Symphonie-Orchester und anschließendes 12-Gänge-Menü. Aber nicht bei der LINKEN! Vor dem Abgeordnetenbüro von Regina Kittler und Dr. Manuela Schmidt am Helene-Weigel-Platz 7 kann man ohnehin nicht mit dem Wagen vorfahren – da hat der Platz seine Fußgänger-Zone.

Spaß gemacht hat er trotzdem, der Neujahrs-Empfang am ROTEN SOFA. Am Beginn stand ein fröhliches Programm, in dem die deutsch-österreichische Schauspielerin und Sängerin Maria Mallé auf den Abend gekonnt einstimmte. „Wie spielt man eigentlich Frieden?“ zitierte sie ein kriegspielendes Kind aus der deutschen Nachkriegszeit; eine Frage, die auch heutige (Flüchtlings-)Kinder bewegen dürfte. Und ihre eingespielten Lieder (z. B. vom Berliner Leierkastenmann) gaben der Veranstaltung eine heiter-nachdenkliche Atmosphäre.

In den anschließenden Gesprächen außerhalb jeglicher Tagesordnung wurde viel diskutiert: mit Genossen aus den Basis-Organisationen, mit geladenen Gästen und Vertretern der Medien. Darüber zu berichten, hieße, gegen den Datenschutz zu verstoßen. Und das will doch keiner. Immerhin aber sei verraten, dass auch über das nächste ROTE SOFA diskutiert wurde: mit Ulrich Uffrecht, dessen Vernissage am 24. Februar am selben Ort stattfinden wird. Darauf freut sich schon ... der Autor.