25.01.2016
Petra Buschke
Erschienen in: Märkische Linke (LINKE Ostprignitz-Ruppin, Ostprignitz-Ruppin, Brandenburg)

Kyritzer Friedensinitiative

Offener Brief der Initiative »Kyritzer Bürger für Frieden«

Wusterhausen

Im November des vergangenen Jahres setzten die Kyritzer Kathrin und Sascha Boleslawsky und Dr. med. Jörg Kannenberg ihre Idee, etwas für den Frieden zu tun, um. Sie bildeten eine Bürgerinitiative, die sich in der Tradition der Montagsdemos und der Ostermärsche sieht.

Seitdem treffen sich jeden Montag Bürger unterschiedlichster Art auf dem Marktplatz in Kyritz. An der Friedenseiche, die nach dem Sieg über Napoleon gepflanzt wurde, leuchten die Friedenslichter der Teilnehmer und künden von der Absicht, sich für den Frieden in der Welt einzusetzen. Es wird gemeinsam gesungen, Gedichte werden vorgetragen. Es gibt einen regen Austausch zu Fragen aller Art und besonders zur Unterstützung der vor dem Krieg Geflüchteten.

Die Initiatoren erarbeiteten einen offenen Brief an die Bundeskanzlerin, in den auch Gedanken von Teilnehmern der Montagstreffen einflossen. Der offene Brief ist im Internet unter www.openpetition.de/petition/online/kyritzer-buerger-fuer-frieden zu finden und kann dort online gezeichnet werden (bis 27.2.2016). Dr. Kannenberg äußerte gegenüber der MAZ: »Wenn genügend Leute mitmachen, ist sogar ein Volksbegehren denkbar«. Tun wir etwas, um die Spirale der Gewalt zu durchbrechen!

PS: Der Brief an die Bundeskanzlerin liegt auch in den Geschäftsstellen der LINKEN aus. Er kann ebenfalls von unserer Internetseite www.dielinke-opr.de heruntergeladen, mit den persönlichen Daten versehen und direkt an das Bundeskanzleramt geschickt werden.