13.01.2016
Bianka Wandersleb
Erschienen in: KONKRETer (Kyffhäuserkreis, Thüringen)

Kreisparteitag wählt neue Spitze

Kreisvorstand

Im beschaulichen Großfurra fand am 10. Oktober der Kreisparteitag statt. Der Bürgermeister des Sondershäuser Ortsteiles, Winfrid Schmidt, hatte in seinen Ort eingeladen und in der Begegnungsstätte der Volkssolidarität konnten wir unter guten Bedingungen unsere Veranstaltung durchführen.

Im Bericht des Kreisvorstandes wurde die Arbeit der vergangenen zwei Jahre ausgewertet, auf die Erfolge verwiesen und auch Kritik geübt. Die sinkende Mitgliederzahl und der hohe Altersdurchschnitt sind ein Problem in unserem Kreisverband, dem wir nur begegnen können, wenn wir neue junge Mitglieder bekommen, die auch mal frische Ideen mitbringen. Auch die gegenwärtige Politik von der Gemeinde bis zum Bund und der Ausblick auf die zukünftige Arbeit wurden thematisiert.

In der letzten Kreisvorstandssitzung vor dem Kreisparteitag wurde mehrheitlich beschlossen, in Zukunft nur noch eine/n Kreisvorsitzende/n an der Spitze des Kreises zu haben und sich von der viele Jahre praktizierten Doppelspitze zu verabschieden. Diesem Vorschlag folgten auch die Genossinnen und Genossen zum Kreisparteitag mit einer Mehrheit. Als einziger Kandidat stellte sich Dietmar Strickrodt zur Wahl und wurde mit 78% der Stimmen gewählt.

Eine Stellvertreterin wurde nicht gewählt, da sich keine Kandidatinnen für dieses Amt zur Wahl stellten. Als Schatzmeisterin wurde Angela Trommer mit 100% im Amt bestätigt. Die weiteren Mitglieder des Kreisvorstandes sind: Karin Beier, Anna Franke, Sigrid Rößner, Bianka Wandersleb, Sandra Werner, Sabine Zeidler, Torsten Blümel, Ronald Ehrenpfordt, Janko Gothe, Rolf-Dieter Reiber, Volker Steinke.

Als Delegierte zum Landesparteitag wurden Karin Beier, Anna Franke, Angela Trommer, Bianka Wandersleb und Dietmar Strickrodt gewählt und als Delegierte zum Bundesparteitag Kersten Steinke und Torsten Blümel, Mitglieder im Landesausschuss sind Bianka Wandersleb und Ronald Ehrenpfordt.

In der Diskussion wurden viele Themen angesprochen, natürlich zuallererst die aktuelle Problematik des Flüchtlingszuzuges, aber auch die viel diskutierte Verwaltungs- und Gebietsreform. An dem Thema Geolift zum Kyffhäuserdenkmal schieden sich die Geister und das war sogar der Lokalpresse eine mehrtägige Berichterstattung wert.

Die vor uns liegenden Jahre werden nicht einfacher, die politische Arbeit kann auch nicht nur vom Kreisvorstand allein geleistet werden, sondern alle Genossinnen und Genossen müssen sich beteiligen.