02.11.2015
Christa Horstmann
Erschienen in: Märkische Linke (LINKE Ostprignitz-Ruppin, Ostprignitz-Ruppin, Brandenburg)

Eine Petersburgerin in Neuruppin

Peter Stajkoski regte zur Ausstellung an (links Marianne Kühn-Berger)
Neuruppin

Fünf Galerien mit oftmals wechselnden interessanten Bilder- und Skulpturenausstellungen gibt es in der Kreisstadt Neuruppin.

In der kleinen Galerie der Kreisgeschäftsstelle der LINKEN in der Schinkelstr. 13 hat seit 24. September die Petersburgerin Ekaterina Fedorova ausgestellt (zu besichtigen Dienstags und Donnerstags von 10-12 und 14-16 Uhr). Sie ist Dozentin für Malerei und Skulpturen an der Akademie für Design und Technologie und freie Bildhauerin und Malerin im ehemaligen Leningrad.

Zustande gekommen ist diese Ausstellung von Frauenporträts und Frauengestalten auf Anregung und in Zusammenarbeit mit Peter Stajkoski, dem bekannten Vertreter der bildenden Kunst, der den kleinen Ort Lentzke in unserem Kreis zu einem künstlerischen Zentrum entwickelt hat. Er pflegt schon Jahre die Verbindung mit jungen internationalen Kunstschaffenden, so auch mit der Petersburgerin. Bei der Eröffnung der Ausstellung, die von der Neuruppiner Künstlerin Marianne Kühn-Berger moderiert wurde, konnte Peter Stajkoski viel Interessantes über Ekaterina Fedorova berichten. Aus berufenem Mund erfuhr man in der anschließenden lebhaften Diskussion manches über die Künstlerin, aber auch über seine nun schon langjährige Tätigkeit in Lentzke (seine Galerie »Blaues Haus« sei hier genannt). Schade, dass offensichtlich kaum Schulklassen die Möglichkeit vor Ort für ihren Kunstunterricht nutzen.