05.10.2015
Hans Weiske
Erschienen in: Mittelsächsische LinksWorte (Mittelsachsen, Sachsen)

Volker Holuscha - sein erster Tag im Rathaus

Am Dienstag, dem 11. August, fielen für Volker Holuscha, dem neuen Oberbürgermeister der Großen Kreisstadt Flöha zwei Termine zusammen: Erstens war es sein erster offizieller Arbeitstag als Oberbürgermeister und zweitens nahm er an der Mitgliederversammlung seines Ortsverbandes im Gartenlokal „Am Rosenheim“ teil. Offiziell vereidig wird er Ende August.

Nach den einleitenden Ausführungen des Vorsitzenden des Ortsverbandes, Hans-Jürgen Kühn, in welchen er u.a. den eindrucksvollen Wahlerfolg Volker Holuschas als Ergebnis dessen bürgernahen Arbeit als langjähriger Vorsitzender der Fraktion der LINKEN im Stadtrat gewürdigt hatte, kam der so Gewürdigte selbst zu Wort.

Er habe, so Volker Holuscha, den Tag mit einer Beratung mit allen Mitarbeitern der Stadtverwaltung begonnen und sich danach in einer Leitungssitzung damit beschäftigt, wo er die Schwerpunkte seiner künftigen Arbeit als Oberbürgermeister sehe und welche Veränderungen in der Arbeitsweise der Verwaltung er einzuleiten gedenke. Denn es sei doch offensichtlich („vielleicht auch eine der wesentlichen Ursachen meines Wahlsieges“), dass in den vergangenen Jahren in Flöha vieles mit stoischer Gelassenheit nur noch verwaltet und nicht mehr gestaltet worden sei. Was die Arbeit mit dem Stadtrat betreffe, wolle und müsse er sich auch mit der mit Abstand stärksten Fraktion der CDU engagieren. Da sehe er in der konkreten Sacharbeit durchaus Ansatzpunkte. Als Vor- und Nachteil zugleich sieht Volker Holuscha die Tatsache, dass sich im Rathaus in Flöha das Personalkarussell vor allem altersbedingt ziemlich schnell dreht und im Herbst auch der bisherige hauptamtliche Bürgermeister ausscheidet.

Was den Hauptinhalt seiner künftigen Arbeit betrifft, nannte Volker Holuscha folgende drei Schwerpunkte:
- Den Beitrag der Stadt Flöha zur Aufnahme von Flüchtlingen und Asylsuchenden,
- Die Konsolidierung des Haushaltes,
- Die Stadtentwicklung in den kommenden ca. 15 Jahren auf völlig neue Füße stellen.

Diese genannten Schwerpunkte untermauerte Holuscha schon mit konkreten Ansätzen, wie sie umgesetzt werden sollen.
In der sich anschließenden lebhaften und inhaltsreichen Diskussion kam das ganze Spektrum der von Hans-Jürgen Kühn und Volker Holuscha dargestellten Themen zur Sprache. Dabei ist es in der gegenwärtigen angespannten Situation kein Zufall, dass die Asylproblematik das bestimmende Thema der Diskussion war.

Hinweis
Die gesamte August-Ausgabe der LinksWorte ist unter www.linksworte-mittelsachsen.de/ausgaben/96.pdf zu finden. Frühere Ausgaben sind archiviert unter www.linksworte-mittelsachsen.de/archiv.html .