23.08.2015
Uwe Witt
Erschienen in: Märkische Linke (LINKE Ostprignitz-Ruppin, Ostprignitz-Ruppin, Brandenburg)

Stadt braucht bessere medizinische Versorgung

Rheinsberg

In der Stadtverordnetenversammlung in Rheinsberg sind, teilweise auch durch die offizielle Reduzierung der Stadtverordneten von 27 auf 19 Abgeordnete, nur noch zwei LINKE vertreten. Zunächst errang Freke Over mit einer hohen Anzahl von Wählerstimmen ein Mandat, gefolgt von Uwe Witt. Diese kleine Fraktion hat sich, auch mit Unterstützung der Basis des Regionalverbandes, hohe Ziele gesetzt - einiges wurde auch bereits erreicht.

Durch sachliche Argumentation konnten Mehrheiten, auch bei CDU- und SPD-Abgeordneten, zum Erhalt der RABS GmbH gewonnen werden. Der Bestand der regionalen Arbeitsbeschaffungsgesellschaft und der Verbleib der Stadt als Gesellschafter wurden gesichert.

Inzwischen hat Freke Over sein Stadtverordnetenmandat an Heinz Karwath weitergegeben und wird sich im Wesentlichen den Aufgaben als Fraktionsvorsitzender der LINKEN im Kreistag widmen.

In Rheinsberg ist der bereits vor längerer Zeit von Uwe Witt eingebrachte Vorschlag eines Medizinischen Versorgungszentrums, mit anderen Worten Poliklinik - möglichst mit eigenem Hospiz, wieder aktuell auf der Tagesordnung. Damit soll die dringend notwendige Verbesserung der medizinischen Versorgung in der Region erreicht werden. Auf Anregung der Fraktion der LINKEN wird Bürgermeister Rau einen Beratungstermin mit den Ruppiner Kliniken wahrnehmen.

DIE LINKE wird weiter ihren Beitrag zur Stadtgestaltung leisten. Die ebenfalls schon vor längerer Zeit von den LINKEN eingereichten Vorschläge finden jetzt u. a. ihren Niederschlag im Förderprojekt »Soziale Stadt« und sollen auch dazu beitragen, einem Zukunftsziel, der gymnasialen Oberstufe in Rheinsberg, näher zu kommen. Am 22. September wird Gerrit Große, Mitglied des Fraktionsvorstandes DIE LINKE. Brandenburg, dazu in Rheinsberg Überzeugungsarbeit leisten.

Auch zu den weiteren Infrastrukturfragen der Stadt, wie ÖPNV (Öffentlicher Personennahverkehr), funktionierende Jugendsozialarbeit und dem noch nicht abgelegten Thema Rheinsberger Thermalbad, werden realisierbare Vorschläge folgen.