09.04.2014
Redaktion/bc
Erschienen in: Offene Worte (Virtuelle AG Offene Worte, Eberswalde, Brandenburg)

Attraktiv für Fußgänger und Fahrradfahrer

LINKE in Eberswalde für dauerhaftes Mobilitätsticket für Bedürftige

Für die LINKE muss der Eberswalder O-Bus als umweltfreundliches Verkehrsmittel erhalten bleiben.
Eberswalde/Barnim

„Mobilität ist wichtig in unserer Gesellschaft. Niemand darf durch Einschränkung der Mobilität vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen werden", heißt es im Wahlprogramm der LINKEN Eberswalde. Öffentlicher Personennahverkehr und Barrierefreiheit müssen deshalb im Vordergrund von Entscheidungen stehen.

Was das konkret bedeutet, verdeutlicht Torsten Duckert, Spitzenkandidat der LINKEN im Eberswalder Wahlkreis 1 (Finow, Brandenburgisches Viertel, Spechthausen). „Die LINKE setzt sich für die Bündelung von Maßnahmen aus vorhandenen Konzeptionen ein, die das Ziel haben, Eberswalde fußgänger- und fahrradfreundlicher zu gestalten. Insbesondere geht es darum, das bereits beschlossene Programm zur Instandsetzung von Geh- und Radwegen weiter finanziell abzusichern." Besonders unterstützt die LINKE den Ausbau der L 293 („Telekomstraße") zwischen Eberswalde und Biesenthal als Fahrradweg.

Beim Straßenbau setzt die LINKE auf die Instandsetzung der städtischen Verkehrsinfrastruktur. „Das hat für uns auf jeden Fall Vorrang vor Straßenneubauten", verdeutlicht der 49-jährige Torsten Duckert, der als Objektverwalter arbeitet.

Eberswalde ist die Kreisstadt des Barnim und zugleich regionales Zentrum. Bahnverbindungen nach Templin und Frankfurt/Oder machen die Anbindung Eberswaldes attraktiv. „Deshalb werden wir uns für den Erhalt der Bahnverbindung nach Templin und die Wiederinbetriebnahme der Strecke nach Frankfurt/Oder einsetzen", macht Duckert deutlich, der seit 2009 im Ausschuss Kultur, Soziales und Integration in der Stadtverordnetenversammlung ehrenamtlich tätig ist. Außerdem ist das Ziel, den Eisenbahnverkehr in Richtung Berlin auf kürzere Zeitabstände auszubauen.

„Letztlich jedoch muss", so Torsten Duckert, „der Öffentliche Personennahverkehr an die Bedürfnisse der Bevölkerung angepasst werden. Dazu zählt auch, die dauerhafte Einführung eines Mobilitätstickets für Bedürftige."