16.03.2015
Jürgen Schubert
Erschienen in: Märkische Linke (LINKE Ostprignitz-Ruppin, Ostprignitz-Ruppin, Brandenburg)

Das Museum ist wieder da

Etwa 1.000 Exponate warten auf ihre Besucher

Einer von mehr als 12.000 Bilderbogen aus dem Fundus des Museums
Neuruppin

Gerade rechtzeitig im 150. Jahr seines Bestehens feierte Neuruppin die Wiedereröffnung seines Museums im 1791 erbauten klassizistischen Noeldechen-Haus, das um einen modernen Anbau erweitert wurde und nun über 800 Quadratmeter Ausstellungsfläche verfügt.
Die Sammlung des Museums ist eine der ältesten im Land Brandenburg, sie wurde als »Zieten-Museum« erstmals 1865 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Im Mittelpunkt stehen natürlich die Ruppiner Bilderbogen, die Neuruppin in der ganzen Welt berühmt gemacht haben. Die Geschichte der Bilderbogen kann im großen Saal im ersten Stock erkundet werden.
Natürlich begegnet man in der Ausstellung bekannten Persönlichkeiten wie Friedrich Schinkel oder Theodor Fontane, aber auch die Ur-, Früh- und Stadtgeschichte haben ihren Platz. Der besondere Reiz des Museums liegt in der Vielfalt seiner Themen und ihrer Verknüpfung untereinander sowie der Möglichkeit, den benachbarten Tempelgarten für einen Spaziergang auf den Spuren von Kronprinz Friedrich zu nutzen.
Wünschen wir dem Museum in den nächsten Monaten und Jahren einen regen Besucherandrang, besonders auch von jungen Menschen.
Der Eintritt ist bis zum vollendeten 18. Lebensjahr frei.