16.02.2015
Redaktion/bc
Erschienen in: Offene Worte (Virtuelle AG Offene Worte, Eberswalde, Brandenburg)

Solides Wachstum

Biesenthal: Weitere neue Arbeitsplätze für Arbeiter

Biesenthal

In Biesenthal jedoch kann mit der Anfang des Jahrtausends begonnenen Ansiedlung eines polnischen Unternehmens eine Erfolgsgeschichte geschrieben werden.
Mit nur wenigen Arbeitsplätzen fing der Hygiene- und Verbandmittelhersteller TZMO in der 5000-Einwohner zählenden Stadt Biesenthal mit einer kleinen Niederlassung an. „Inzwischen gibt es hier mehr als 100 Beschäftigte“, betont Stahl die Bedeutung des Unternehmens für die Stadt. „Und es gibt Arbeitsplätze in der Lagerhaltung für Arbeitskräfte, die sonst weite Wege in Kauf nehmen müssen, um etwas Vergleichbares zu finden“.
Größter Gewerbesteuerzahler sei das Unternehmen, hob Stahl auf der Stadtverordnetenversammlung hervor. Damit ist die Ansiedlung zu einem Geben und Nehmen zwischen Wirtschaft und Kommune geworden.
„Wir haben die Ansiedlungen polnischer Unternehmen in Brandenburg immer unterstützt“, kommentiert Ralf Christoffers, ehemaliger Brandenburgischer Wirtschaftsminister. „TZMO ist international tätig und gehört in Polen zu den Unternehmen, die bereits mehrfach für ihre Produkte ausgezeichnet worden. Logistische Anforderungen hat das Unternehmen nach Brandenburg geführt. Inzwischen sind sie in Deutschland so gut aufgestellt, dass sie ihre Ansiedlung immer weiter ausbauen können.“
Gerade diese schrittweise Platzierung auf dem deutschen Markt, die dann nach Bedarf ausgebaut wird und somit ein solides und kein aufgeblasenes Wachstum verzeichnet, muss Gegenstand von Wirtschaftsförderung sein.
„Deshalb hat die Rot-Rote Landesregierung eine Erweiterungsinvestition in Biesenthal unterstützt“, betont Christoffers.
„Hier kamen mehrere Faktoren zusammen: Die Gesundheits- und Wellnessbranche ist ein wachsender Markt, das liegt an der demografischen Entwicklung aber auch an der Bedürfnisentwicklung allgemein. Die LINKE setzt auf Wachstum aus dem Bestand heraus.“ TZMO ist für Christoffers deshalb das Beispiel einer ausländischen Investition, die auf eine langjährigen Perspektive abstellt und schrittweise Beschäftigung ausbaut. „Genau das unterstützt die Rot-Rote Landesregierung gezielt.