02.02.2015
Peter Kolbe
Erschienen in: Marzahn-Hellersdorf links (DIE LINKE. Berlin, Berlin, Berlin)

Roter Mohn und rotes Sofa

Vernissage mit Hannelore Jäger

Regina Kittler (links) im Gespräch mit der Künstlerin Hannelore Jäger während der Ausstellungseröffnung.
Marzahn-Hellersdorf

Kaum wiederzuerkennen ist gegenwärtig das Büro der Abgeordneten Regina Kittler und Dr. Manuela Schmidt auf dem Helene-Weigel-Platz. Dreißig Gemälde von Hannelore Jäger schmücken die Wände und geben dem Büro das Flair einer Mini-Galerie. Vor allem Blumen liebt die Malerin, darunter von Herzen die roten, und den Klatschmohn ganz besonders. Kann sich ein rotes Büro trefflicheren Zimmerschmuck wünschen?

Die Marzahner Malerin Hannelore Jäger war mit ihren Bildern gut besuchtes Thema des Januar-Treffpunkts ROTES SOFA. Regina Kittler befragte sie zu Biografie, Maltechniken und Bilder-Themen, auch zur Motivation der Künstlerin, die erst spät mit dem Malen begann. Zur Überraschung der ca. 30 Teilnehmer erzählte sie auch von ihren gesundheitlichen Problemen. Denn länger anhaltende Schmerzen waren ihr Anlass, zum Pinsel zu greifen. „Malen ist die beste Schmerz-Therapie; dabei vergisst man alles.“
Neben Blumen-Motiven ist Hannelore Jäger eine einfühlsame Beobachterin von Natur und Landschaften – als Pastell- oder Tuschzeichnung und auch mal als Ölgemälde. So sind ihre Impressionen von der Feldberger Seenlandschaft wirklich sehenswert. Auch wer auf abstrakte Malerei steht, kommt auf seine Kosten.
Mehr über Hannelore Jägers Bilder zu schreiben, verbietet sich von selbst. Denn Bilder muss man SEHEN statt beschreiben. Gelegenheit dazu ist zu den Öffnungszeiten im Büro Helene-Weigel-Platz 7 (Eingang links neben dem griechischen Restaurant „Akropolis“):

Montag
von 15 bis 18 Uhr
Dienstag und Freitag
von 10 bis 12 Uhr und
Mittwoch
von 14 bis 16 Uhr.

Und sollten sich weitere Mal-Enthusiasten finden, kann auch für sie in Zukunft eine Ausstellungsmöglichkeit eingeräumt werden. Die gegenwärtige hängt noch bis zum 27. Februar.