12.03.2014
Christopher Voß, Storkow
Erschienen in: Widerspruch (Fürstenwalde, Brandenburg)

Erfolgreich in Cottbus blockiert

Genossinnen und Genossen aus dem Kreisverband der LINKEN Oder-Spree waren am 15. Februar mit dabei als es hieß, den Naziaufmarsch in Cottbus zu verhindern. Außerdem unterstützte unser Kreisverband finanziell die Anmietung eines Busses für das antifaschistische Bündniss „Kein Ort für Nazis in Frankfurt (Oder)“. Für uns ist es wichtig, sich auch andernorts solidarisch mit antifaschistischen Engagement zu zeigen. Es folgt ein Bericht der Ereignisse aus Sicht des Bündnisses, dem auch wir uns verbunden fühlen.
Neonaziaufmarsch verhindert – Bündnis „Kein Ort für Nazis in Frankfurt (Oder)“ unterstützte Blockaden in Cottbus
Früh am Morgen des 15. Februars 2014 machte sich ein Bus von Fürstenwalde über Frankfurt (Oder) nach Cottbus auf. Voll besetzt mit rund 50 Aktivistinnen und Aktivisten mit verschiedensten Hintergründen, einig in dem Ziel, an diesem Tag den Nazis in Cottbus einen Strich durch die Rechnung zu machen.
Anlässlich des Jahrestages der Bombardierung der Stadt Cottbus durch die Alliierten im Zweiten Weltkrieg hatte die NPD zu einem geschichtsrevisionistischen Trauermarsch mobilisiert. Einmal mehr versuchte sie, Täter zu Opfern zu machen. Viele Menschen konnte sie aber an jenem regnerischen Samstag nicht erreichen. Grund dafür war aber nicht in erster Linie das mäßige Wetter, sondern der engagierte Protest zahlreicher Antifaschist_innen. Mit Massenblockaden, an denen sich auch das Bündnis „Kein Ort für Nazis in Frankfurt (Oder)“ beteiligte, wurde der Neonaziaufmarsch erfolgreich verhindert.
„Gemeinsam haben wir es geschafft den Naziaufmarsch zu verhindern und zu zeigen, dass Antifaschist_innen allerorten zusammenstehen um den Faschist_innen keinen Raum geben. Wir werden auch in Zukunft antifaschistische Proteste auch außerhalb Frankfurts unterstützen.“ so Janek Lassau, Sprecher des Frankfurter Bündnisses.

Christopher Voß aus Storkow ist Kandidat für den Kreistag im Wahlkreis 3.