22.12.2014
Andreas Bergmann
Erschienen in: Märkische Linke (LINKE Ostprignitz-Ruppin, Ostprignitz-Ruppin, Brandenburg)

Willkommen in Wusterhausen

Eines der renovierten Zimmer (vorn links Finanzminister Christian Görke, rechts vorn Kirsten Tackmann, MdB)
Kyritz

Zu einem seiner ersten Besuche als wiedergewählter Finanzminister des Landes Brandenburg kam Christian Görke nach Wusterhausen, um sich ein Bild über die Unterstützung von Flüchtlingen in der Dossestadt zu machen. Beeindruckend war die Resonanz auf die Einladung der örtlichen Flüchtlingsinitiative, das noch im Umbau befindliche ehemalige Mutter-Kind-Kurheim an der Seestraße zu besichtigen. Weit mehr Besucher als erwartet kamen, um sich über den Baufortschritt ein Bild zu machen. Rund 100 Flüchtlinge können hier ab Anfang Dezember unterkommen.

In seinem Grußwort zu Beginn zeigte sich Görke positiv überrascht über die starke Unterstützung vor Ort, die bei der Besichtigung deutlich wurde. Erwartet hatte er einen »kleinen, nahezu privaten« Besuchstermin mit dem Wusterhausener Bürgermeister Blank, der nun aber Dutzende Interessierte in Begleitung der für den Umbau zuständigen Architekten durch das Gebäude führte.

Das Thema der Flüchtlingsunterbringung wird auch im Land Brandenburg weiter akut bleiben. Das konnte auch die Bundestagsabgeordnete Dr. Kirsten Tackmann bestätigen, die ebenfalls zum Besichtigungstermin aus Berlin angereist war und sogleich in eine rege Diskussion mit dem zukünftigen Leiter der Unterbringung Otto Wynen sowie dem zugeordneten Sozialarbeiter aus Neustadt, Manfred Koch, einstieg. Die in Wusterhausen angegangene Lösung ist vorbildhaft. Auch die privat bekundete Bereitschaft aus dem Umfeld der Liegenschaft, den Ankommenden zu helfen, lässt eine positive Entwicklung erhoffen.