25.06.2014
Redaktion/sw
Erschienen in: Offene Worte (Virtuelle AG Offene Worte, Eberswalde, Brandenburg)

Mut zum Kompromiss

Barnim/Bernau

Der 42-jährige Rechtsanwalt André Stahl ist der Bitte des Stadtvorstandes der LINKEN in Bernau nachgekommen und wird für das Amt des Bürgermeisters kandidieren, erklärte Sebastian Walter, Kreisvorsitzender der LINKEN, auf der Mitgliederversammlung am 21. Juni in Panketal.

„In Bernau hat sich nach der Kommunalwahl gezeigt, dass es eben keine klaren Verhältnisse in der neuen Stadtverordnetenversammlung zur Frage Gebühren- oder Beitragsmodell für Wasser und Abwasser gibt", begründete Walter. „Diese Stadt muss endlich eine Lösung finden, die nur ein Kompromiss sein kann. Das haben wir als Kreisvorstand der LINKEN immer gefordert und unterschiedliche Initiativen dazu unterstützt. Diese Stadt braucht einen Neubeginn mit einem Bürgermeister, der unbelastet in den Wahlkampf gehen kann und der diese Stadt wieder nach vorn bringen kann.", betonte Walter.

André Stahl ist seit 7 Jahren ehrenamtlicher Bürgermeister in der Stadt Biesenthal. Dabei hat er genügend Erfahrung in praktischer Kommunalverwaltung erworben, um dieses Amt auch im Interesse der Mehrheit der Bernauerinnen und Bernauer ausfüllen zu können.

„Er ist der beste Kandidat für dieses Amt", hob Sebastian Walter hervor. „Er hat sich immer wieder mit guten Kompromissvorschlägen in die Debatte um Altanschließer eingebracht und nun kommt auch endlich Bewegung in die verfahrene Situation. Wir als LINKE wissen, dass es aber mehr gibt als dieses eine Thema. Auch Bernau kann mehr, wenn es um Transparenz geht, um Wirtschaftfsförderung und auch Kitas."

André Stahl ist seit 15 Jahren in Bernau als Rechtsanwalt tätig. Er ist verheiratet und hat 3 Kinder im Alter von 5, 9 und 10 Jahren. „Wir müssen eine soziale Stadt gestalten, die Einnahmen und Ausgaben in ein gesundes Verhältnis bringt", erklärt er sein Anliegen. „Gleichzeitig muss die Verwaltung modernisiert und der bisher autoritäre Führungsstil durch moderne Leitungsformen ersetzt werden. Die Mitbestimmung der Bürger muss gestärkt werden, ohne dass die Bürger gezwungen sind, die fehlende Kommunikation mit der Verwaltung durch Bürgerentscheide zu erzwingen."