10.06.2014
Redaktion/ws
Erschienen in: Offene Worte (Virtuelle AG Offene Worte, Eberswalde, Brandenburg)

LINKE hat die Nase vorn

Eberswalder Stadtfraktion der LINKEN in der Kreisstadt konstituiert

Barnim/Eberswalde

In einer ersten Sitzung der Stadtfraktion der LINKEN in Eberswalde, zu der alle Listenkandidaten eingeladen waren, gab es ein volles Haus. Was selbstverständlich ist: Es waren alle Mitglieder der neuen Fraktion anwesend. Die Gewählten zu Beginn der Sitzung sind Torsten Duckert, Fred Sponner, Dr. Ilona Pischel, Wolfgang Sachse, Volker Passoke, Sabine Büschel, Cornelia-Caroline Rätz und Roswita Friese. Mit 8 Mandaten ist die Fraktion der LINKEN wieder als stärkste Kraft aus der Kommunalwahl hervorgegangen. Wichtigste Aufgabe war, die Handlungsfähigkeit der neu gewählten Fraktion herzustellen. Zum Vorsitzenden wurde einstimmig der bisherige Amtsinhaber Wolfgang Sachse gewählt. Darüber hinaus wurden mit Jürgen Wolff und Volker Passoke zwei gleichberechtigte Stellvertreter ebenfalls einstimmig gewählt. Die Fraktion verständigte sich in der weiteren Beratung darauf, einen Vorschlag für den Vorsitz der Stadtverordnetenversammlung zu unterbreiten. Die anwesenden Stadtverordneten hatten die Möglichkeit einen oder mehrere Wünsche für den Einsatz in Ausschüssen der Stadtverordnetenversammlung anzumelden. Viele der nicht gewählten haben sich bereit erklärt, als Sachkundige Einwohner in den Ausschüssen mitzuwirken.

Die Fraktion erreichte Einigung dazu, so in die Debatte der konstituierenden Sitzung der Stadtverordnetenversammlung zu gehen, dass die bisher existierenden Ausschüsse auch in der neuen Wahlperiode erhalten bleiben. Es gab überdies eine Verständigung darüber, für welche Ausschüsse die Fraktion der LINKEN den Anspruch auf den Vorsitz erheben sollte. Das kann aber erst dann abschließend entschieden werden, wenn die endgültigen Mehrheitsverhältnisse in der Stadtverordnetenversammlung geklärt sind. Am Schluss musste die neue Fraktion die Ankündigung eines Mandatsverzichts zu Kenntnis nehmen. Roswitha Friese will das Mandat aus gesundheitlichen Gründen nicht antreten. Der planmäßige Nachrücker ist Jürgen Wolff.