30.03.2017
Christel Zillmann
Erschienen in: Offene Worte (Virtuelle AG Offene Worte, Eberswalde, Brandenburg)

Zukunftssichere Bildungsstandorte

Hohe Investitionen in Schwanebeck und Zepernick

Der Erweiterungsbau der Grundschule Zepernick ist seit Februar in Betrieb, die Außenanlagen werden noch gestaltet.
Panketal/Barnim

Panketal zählt nunmehr über 20.000 Einwohner. Mit dem derzeit noch anhaltenden Bevölkerungszuwachs sind selbstverständlich neue Anforderungen an die Gestaltung einer bürgernahen, stabilen Infrastruktur auf allen Gebieten verbunden. Für die Fraktion DIE LINKE in der Gemeindevertretung war, ist und bleibt in diesem Prozess die Stärkung, Sicherung und Entwicklung der Kita-, Hort- und Schullandschaft eine erst­rangige Aufgabe. Dazu einige Fakten, die das belegen: Am 10. Februar 2017 konnten Schüler, Lehrer, Horterzieher und Eltern der Grundschule Zepernick den neuen, anspruchsvollen Ergänzungsbau in Besitz nehmen. Über 5 Millionen Euro hat die Gemeinde Panketal investiert, damit u.a. 15 zusätzliche Klassenräume entstanden sind, die auch als moderne Lerncluster genutzt werden können.
Neue Fachkabinette zählen ebenso dazu wie eine spürbare Verbesserung der Arbeitsbedingen für Lehrer, Erzieher und Sozialarbeiter. Der Schulhort kann nunmehr sein Gebäude allein nutzen, eine wünschenswerte Kooperation mit der Grundschule ist machbar. Nun können die Spielflächen für die Schüler wieder hergestellt bzw. neugestaltet werden.
Am attraktiven Schulstandort Schwanebeck mit Schule, Hort, Kindertagesstätte und Freizeithaus „Würfel“ ist ein umfangreiches Baugeschehen sichtbar. Hier wächst im wahrsten Sinne des Wortes zusammen, was zusammengehört. Der neue Hort, in den die Gemeinde Panketal rund 5,4 Millionen Euro für 280 Kinder investiert hat, soll noch vor Beginn der Schulferien 2017 eröffnet werden. Dann können auch hier die vielseitig nutzbaren Sport- und Spielflächen wieder hergestellt werden. Und endlich wird es möglich, dass das Freizeithaus „Würfel“, welches seit 25 Jahren existiert, wieder seine eigenen Räume erhält. All das ist nur möglich geworden, weil der Landkreis Barnim (seit 2 Jahren Träger des Schulstandortes Schwanebeck) bis zu 17 Millionen Euro investiert und damit sichert, dass sich die Attraktivität der Oberschule mit inzwischen integriertem, künftig dreizügigem Grundschulteil, weiter erhöhen wird. Dies hätte die Gemeinde nicht allein bewältigen können!
Genau diese Zielstellung, die Nutzung allen Möglichkeiten für eine bestmögliche Entwicklung von SEK I und SEK II der Gesamtschule „Wilhelm Conrad Röntgen“ hat die Gemeindeverwaltung und Gemeindevertretung bewogen, ernsthaft über einen Trägerwechsel der Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe an den Landkreis Barnim nachzudenken.
Wir gehen davon aus, dass der Landkreis Barnim mit seiner „Bildungsinitiative“ als künftiger Schulträger nicht nur den gegenwärtigen hohen Entwicklungsstand garantiert, sondern entsprechend den wachsenden Anforderungen an diese beliebte Schulform auch in Zukunft deren Weiterentwicklung ermöglicht.