13.03.2017
Christa Horstmann
Erschienen in: Märkische Linke (LINKE Ostprignitz-Ruppin, Ostprignitz-Ruppin, Brandenburg)

Von Alt Ruppin bis zur Krim

Dia-Vortrag über einen Besuch auf der Krim
Neuruppin

Die Freundschaftsgesellschaft und die Basisgruppe der LINKEN Alt Ruppin hatten sich zum Internationalen Frauentag erneut etwas Besonderes einfallen lassen. Natürlich war die Kaffeetafel wieder festlich geschmückt und selbstgebackener Kuchen von Sabine Reinbacher und Gerda Bismark-Menzel fehlte auch nicht.

Barbara Hinz hatte alle, und besonders die russischen Frauen, sehr herzlich begrüßt. Lotti Hannemann ließ es sich nicht nehmen, allen Frauen selbstgefertigte hübsche Glückwunschkarten zu überreichen. Die Kabarettistin Jane Zahl war ebenfalls gekommen, Kirsten Tackmann konnte leider wegen der turnusmäßigen Sitzungswoche im Bundestag nicht teilnehmen, hatte aber eine kämpferische Glückwunschkarte geschickt. Im Namen des Stadtvorstandes der LINKEN überreichte Gerd Klier den weiblichen Hauptpersonen des Tages eine schöne Rose. Und nicht zuletzt sorgte die Gaststätte wieder in gewohnter Weise für eine freundliche, anheimelnde Atmosphäre.

Dem Charakter des Vereins Rechnung tragend, gab es zuerst von Galina einen Vortrag mit Dias über einen Besuch in ihrer russischen Heimat. Und der zweite Vortrag, auch bestens vorbereitet von Karl-Heinz Schindler über einen Besuch auf der Krim, war nicht minder aufschlussreich. Gewürzt mit Daten aus Geschichte und Entwicklung, konzentrierte er sich hauptsächlich aufs Heute und seine Begegnungen mit dortigen Bürgern. Was ja für uns bei Auslandsreisen doch immer mit die Hauptsache ist, um Land und Leute kennenzulernen. Beide Vorträge zeigten sehr anschaulich - auch dank gut ausgewählter Fotos, dass Russland als Reiseziel nach wie vor einmalig weit und schön, vielseitig, oft ungewöhnlich, z.B. mit seltener Architektur, und wie gewohnt sehr gastfreundlich ist und sich eine Reise lohnt.
So war das wieder eine gelungene Veranstaltung.