09.11.2016
Kreisverband Rhein-Kreis Neuss
Erschienen in: Neussletter (Rote Reporter RKN, Neuss, Nordrhein-Westfalen)

Gedenken an die Reichsprogromnacht

Rhein-Kreis Neuss

„Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist.“ (Talmud)
Heute gedachte die Stadt Neuss, der Opfer vom 9. November 1938.
In der „Reichskristallnacht“, wurden in ganz Deutschland von Nationalsozialisten, Synagogen, Geschäfte und Wohnhäuser in Brand gesteckt und setzten damit einen unvorstellbaren Völkermord und millionenfaches Leid in Gang. Schüler*innen erinnerten an das Schicksal der jüdischen Familie Nussbaum aus Neuss. Aus dieser Familie stammte auch Benno Nussbaun (1880-1944) der letzte jüdische Kantor, nach dem ein Platz in der Neusser Innenstadt benannt wurde.
Kirsten Eickler (Fraktionsvorsitzende DIE LINKE. im Kreistag- Rhein-Kreis Neuss), Dagmar Maxen (Sprecherin Ortsverband DIE LINKE. Neuss), Roland Sperling (Fraktionsvorsitzender DIE LINKE. im Stadtrat von Neuss) und Heiner Bäther (Sprecher DIE LINKE. Rhein-Kreis Neuss) sagten: Kein Vergessen! Gegen Antisemitismus und Rassismus in Deutschland, Europa und überall!
Eickler merkte an:“Aufgrund auch der vielen Jugendlichen, die an dieser Veranstaltung teil nehmen, bin ich zuversichtlich, dass es auch in Zukunft ein klares Einschreiten gegen Neonazismus und Faschismus geben wird. Sowohl in den Parlamenten als auch auf der Straße muss dem Rechtsradikalismus entgegengetreten werden.