25.05.2016
Redaktion/TS
Erschienen in: Offene Worte (Virtuelle AG Offene Worte, Eberswalde, Brandenburg)

Gemeinsam für die Ortsentwicklung

Bernauer LINKE nominierte Kandidaten für Ortsbeiratswahl in Bernau-Waldfrieden am 10. Juli: Søren-Ole Gemski steht zur Wahl

Barnim/Bernau

Ihren Kandidaten für die Ortsbeiratswahl in Bernau-Waldfrieden am 10. Juli nominierte der Bernauer Stadtverband der LINKEN am 22. April im örtlichen Bauhausensemble. Søren Ole Gemski erhielt das Vertrauen der Genossinnen und Genossen, mit einer Gegenstimme.
Thomas Sohn erinnerte in seiner Begrüßungsansprache an die historische Bedeutung des Gebäudekomplexes als ehemalige Bundesschule der Gewerkschaften und schlug einen Bogen zum Solidaritätsgedanken in der Gegenwart gegenüber den geflüchteten Neubürgern, die vor allem hier im Ortsteil Unterkunft gefunden haben.
Søren-Ole Gemski, Mitglied des Stadtvorstandes der LINKEN und der Linksfraktion in der Stadtverordnetenversammlung, stellte die Thesen des Programmentwurfs vor, mit dem die LINKE in die Ortsbeiratswahl am 10. Juli gehen wollen. Den LINKEN wollen an die gute Entwicklung des Stadtteils anknüpfen und sich künftig stark machen zum Beispiel für die Rekonstruktion des Bauhausdenkmals, die Ansiedlung von kleinen und mittleren Unternehmen. Der Zuwachs an Einwohnern zeigt, wie wichtig die weitere Ausgestaltung des Ortsteils und die Lösung von Alltagsproblemen ist. Die LINKEN setzten dabei auf die bewährte Zusammenarbeit mit ortsansässigen Vereinen, Gewerbetreibenden und Bürgerinnen und Bürgern. So wollen sie gemeinsam ein Ortsentwicklungskonzept erarbeiten und Vorschläge für den Ausbau der Infrastruktur, insbesondere hinsichtlich der Einkaufsmöglichkeiten unterbreiten. Ganz oben auf der Prioritätenliste steht die Verbesserung der Anbindung des Ortsteils mit öffentlichen Verkehrsmitteln an das Stadtzentrum. Ferner will die LINKE sich für eine weitere gedeihliche Entwicklung des gesellschaftlichen Lebens durch Förderung der Tätigkeit der Vereine und Einrichtungen wie des „SV Grün-Weiß-Bernau“, der „Waldstrolche“ oder der Wohnungsgenossenschaft GeWaWo einsetzen. Ganz wichtig sind gute nachbarschaftliche Beziehungen mit den Übergangsheimen, der Ausbau der Kontakte zu den Geflüchteten und deren rasche Integration. In der Diskussion wurde darauf hingewiesen, dass Waldfrieden unter anderem durch das rekonstruierte Freibad entwicklungsfähige touristische Potenziale besitzt und der Ortsteil eine große Bedeutung als Bildungsstandort hat. Diese Thesen des Wahlprogramms der LINKEN wurden einstimmig angenommen.