01.02.2018
Kathrin Dannenberg (DIE LINKE.), Mitglied des Landtags
Erschienen in: Mittelmark links (k² Potsdam, Landkreis Potsdam-Mittelmark, Brandenburg)

Eine „alte“ Schule macht sich fit für die Zukunft

Landtagsabgeordnete Kathrin Dannenberg (DIE LINKE) beim Regionaltag in Potsdam-Mittelmark

Die neuen interaktiven Tafeln im Erweiterungsbau ermöglichen einen abwechs- lungsreichen, anspruchsvollen Unterricht .
Werder / Havel

Mit einer sehr guten Botschaft kamen die Landtagsabgeordnete Kathrin Dannenberg in Begleitung der stellvertretenen Fraktionsvorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung Werder (Havel), Dr. Gabriele Janke, zur Carl-von-Ossietzky-Oberschule mit Primarstufe in Werder (Havel) im Rahmen des Regionaltages der Linken in Potsdam Mittelmark. Die bildungs- politische Sprecherin der Linksfraktion begründete die aktuelle Verbesserung der Lehrerbezüge: „Wir halten Wort. Es wird an den Schulen gleiches Geld für gleiche Arbeit geben. Dieses Ergebnis ist Ausdruck unserer Wertschätzung für die Lehrerinnen und Lehrer und Grundlage für gute Bildungsarbeit“, so Kathrin Dannenberg.

Die Freude stand der Schulleiterin, Ines Lenius und der Primarstufen- leiterin, Petra Amelung, förmlich ins Gesicht geschrieben. Beim anschlie- ßenden Rundgang informierten sich Kathrin Dannenberg und Dr. Gabriele Janke über die effektiv eingesetzten Investitionsmittel, die der Schulträger für die Erweiterung, für die technische Ausstattung sowie Verschönerung der Schule - die Geschichte der Schule beginnt laut Schulchronik im Jahre 1878 – bereitgestellt hat.

3,2 Millionen Euro an Investitionen stemmte die Stadt Werder (Havel) aus dem eigenen Haushalt für den neuen Erweiterungsbau in den insgesamt zwölf neuen Räumen mit sehr moder - ner, zukunftsorientierter Ausstattung. Alle Klassen in diesem neuen Erwei- terungsbau sind mit Interaktivtafeln ausgerüstet. Die Schule besitzt in der Region einen sehr guten Ruf. Die Klassenstärke liegt durchschnittlich bei 22 Kindern, eine sehr gute Grundlage für die Durchführung eines qualitativ guten Unterrichts. 43 fachlich gut ausgebildete Lehrer*Innen unterrich- ten an dieser Schule über 600 Kinder und Jugendliche. Eine Sozialarbeiterin leistet an der Schule eine sehr aktive Betreuungsarbeit, eine zweite wäre nötig. Auch für die Lehrerinnen und Lehrer haben sich die Arbeitsbedingun- gen enorm verbessert. Sie verfügen jetzt im alten Schulgebäude über ein großzügig, ausgebautes Dachgeschoss als Lehrerzimmer.

„Das Schulzentrum hat für unsere Schüler*innen und Lehrkräfte nur Vorteile“, so die Schulleiterin. Für das kommende Schuljahr stellen die Kolleg*innen den Antrag für das Projekt „Gemeinsames Lernen“. Damit geht eine weitaus bessere Ausstattung mit zusätzlichen Stunden einher. Dass auch die nötigen Lehrkräfte noch ge- funden werden, sieht die Schulleitung optimistisch. Allerdings reichten die Hortplätze gegenwärtig nicht aus. Hier muss dringend nachgebessert werden. Insgesamt erhielten das Land von bei- den Leiterinnen für die vielen Maßnah- men zur Verbesserung der Bildungs- arbeit und der Schulträger ein großes Lob für die sehr gute Zusammenarbeit.

Für die zukünftige Erziehung und Bildung sowie Entwicklung der Schule wünschten die beiden Abgeordneten den Verantwortungsträgern weiterhin sehr viel Erfolg.